.htaccess - 18.02.2011
.htaccess (hypertext access = Hypertext Zurgriff) ist eine Konfigurationsdatei, in der man auf NCSA-kompatiblen Webservern verschieden Einstellungen vornehmen kann. Ein NCSA-kompatibler Webserver ist beispielsweise der Apache.
Einsatzmöglichkeiten
Man kann unter anderem eine sicherer Zugriffsschutz über Passwort für Dateien und Verzeichnisse einrichten, im Fehlerfall auf eigene Fehlerseiten umleiten oder eine Umleitung erstellen. Es lassen sich auch einzelne IP-Adressen und Namensbereiche ausschließen und wenn Verzeichnissbrowsing erlaubt wird, kann man auch einstellen, wie die Dateien angezeigt werden sollen. Weiterhin ist es möglich für Besucher aus verschiedenen Ländern verschiedene Seiten unter der gleichen URL anzeigen zu lassen.
Der Dateiname
Um .htaccess zu nutzen, legt man einfach eine Datei mit dem Namen .htaccess an, also praktisch eine Datei, die nur aus der Endung besteht. Unter Windows ist das leider nicht direkt möglich. Ich habe zwei Möglichkeiten gefunden, dieses Problem zu lösen. Die erste Lösung besteht darin, der Datei einen beliebigen Namen, wie htaccess.txt zu geben, sie mit dem gewünschten Inhalt zu füllen und dann auf den Webserver hochzuladen. Nun kann man den Dateinamen problemlos über ein FTP-Programm direkt auf dem Webserver ändern. Die zweite Lösungsmöglichkeit besteht darin, dass man "Unlocker" oder ein ähnliches Programm anweist die Datei schon auf dem Computer umzubenennen.
.htaccess-Dateien gelten übrigens für das Verzeichnis, in denen sie liegen und alle Unterverzeichnisse, in denen man die übergeordneten Einstellungen wieder überschreiben kann.