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LaTeX - Grundlagen - 13.01.2011
LaTeX (Latech gesprochen) ist eine Möglichkeit Texte zu setzen. Es ist eine Makrosammlung zum Textsatzprogramm TeX. Der Unterschied zu Programmen, wie Word ist, dass man die Formatierungen am Text nicht direkt sieht. Wenn man in Word beispielsweise einen Text Fett drucken will, erscheint, kurz nach dem klicken auf das Icon in der Symbolleiste, der Text Fett. LaTeX ist eine Auszeichnungssprache. Ähnlich wie in HTML sieht man also nicht direkt, wie das Geschriebene naher aussieht. LaTeX ist, wenn man Bücher oder andere längere oder kompliziert strukturierte Text schreibt oft übersichtlicher und praktischer als ein WYSIWYG(WhatYouSeeIsWhatYouGet)-Textverarbeitungsprogramm.
Der Editor
Um mit LaTeX Texte zu setzen gibt es nun wieder eine Reihe von Editoren. Ich persönlich werde Eclipse mit dem PlugIn TeXlipse verwenden. Ein weiteres Programm wäre TeX Live Darauf wird hier allerdings nicht eingegangen.
Als erstes wird Eclipse beispielsweise von der Seite "http://www.eclipse.org/downloads/download.php?file=/eclipse/downloads/drops/R-3.6.1-201009090800/eclipse-SDK-3.6.1-win32.zip" heruntergeladen. Dann kann Eclipse ohne Installation gestartet werden. Dafür wird jedoch Java benötigt. Sollte das Programm bei einem Klick auf die eclipse.exe nicht Starten heißt das, dass Java noch nicht installiert ist und man es zum Beispiel auf "http://www.java.com/de/download/" downloaden und Installieren muss.
Die einfachste Art das PlugIn TeXlipse zu installieren ist nun, Eclipse zu starten, auf den Punkt "Help" in der Symbolleiste und dann auf "Install new Software" zu klicken. Anschließend wird "http://www.texlipse.sourceforge.net/" in die Zeile "Work with:" eingegeben und auf "Add..." geklickt. Jetzt muss man kurz warten, bevor man einen Haken vor "TeXlipse" setzen kann. Dann klickt man noch zwei mal auf den Next-Button und dann akzeptiert man die Lizenzbedingungen und klickt auf Finish. Schließlich soll man noch kurz warten, auf OK klicken und endlich auf "Restart Now" klicken.
Jetzt muss noch MikTeX heruntergeladen werden. Die Portable Version sollte meist funktionieren. Den Download gibt es unter "http://www.miktex.org/portable/about". Nach dem Download muss das Programm per Doppelklick entpackt werden. Am besten ist wahrscheinlich ein Unterordner von C:\ oder Programme. Nun brauchen wir wieder Eclipse. Es wird nun auf Window >> Preferences, dann auf den Unterpunkt "Builder Settings" von "TeXlipse" geklickt. Nun wählt man über "Browse..." den "bin"-Ordner innerhalb des gerade Entpackten Ordners "miktex" aus und speichert die Einstellung mit OK.
Ein neues Projekt
Um jetzt unser erstes Projekt zu öffnen klickt man auf "File", dann auf "New..." und "Other". Jetzt klappt man die Struktur von TeXlipse auf, indem man auf den kleinen Pfeil daneben klickt. Jetzt auf "LaTeX" und auf "Next" klicken. Hier kann man nun die Eigenschaften des Projekts einstellen. Zunächst kommt der Name des Projekts, außerdem stellen wir "Output Format" auf pdf. Unter "Templates" können wir einfach "article" wählen und jetzt mit "Finish" bestätigen. Bei der Frage nach der LaTeX-Perspektive antwortet man mit "Yes".

Wie man nun sehen kann, hat Eclipse schon einiges für uns vorbereitet. Das könnten wir jetzt schon einmal ausprobieren. Um das Dokument in PDF zu verwandeln, klappt man links, im Projekt-Explorer das gerade erstellte Projekt aus und klickt doppelt auf "document.pdf". Hier kann man jetzt schon etwas erkennen, wie dieses LaTeX funktioniert.
Geschichte
Das Programm TeX wurde von Donald E. Knuth, Professor an der Stanford-University, entwickelt. Leslie Lamport entwickelte Anfang der 1980er Jahre das darauf aufbauende LaTeX, eine Sammlung von TeX-Makros. Der Name steht für Lamport TeX.

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